MC Juli 2009 – DonDonDodu
Nicht erst seit Peter Fox, ist deutschsprachiger Reggae in aller Munde, schon andere deutsche Solokünstler wie Patrice oder Gentleman und nicht all zuletzt die Bands Seeed oder Culcha Candela, brachten deutschen Reggae groß raus. Nun haben wir im Interview ein deutsches Nachwuchstalent von dem noch nicht viel gehört haben, aber wenn sie es tun werden – ihren Ohren nicht trauen werden, dass diesen jungen Mann noch niemand kennt. Ich darf vorstellen aus dem tiefsten Bayern: DonDonDodu[nggallery id=9]
[FLASHBACKMAG]
Hallo erstmal – meine erste Frage an dich – Woher stammt dein Künstlername?
DonDonDodu
Hi! Eigentlich ist es eine ganz einfache Geschichte. Ich kam auf den Namen, nachdem ein kleiner Junge meinen richtigen Namen einfach nicht aussprechen konnte und anstatt einem Tobias kam einfach ein Dodu. Ich fand das so genial, dass ich den Namen bis heute behalten hab. Den DonDon Anhang gab mir mein früherer DJ, Sunshine Warrior. Ich fande das so lustig und hab mich seitdem dann eben DonDonDodu genannt.
[FLASHBACKMAG]
Du bist ja eigentlich aus dem nichts gekommen und hast in dem Forum des Labels Deluxe Records einfach mal ein Track ( „Sunrise ina moonlight” Anm. d. R.) von dir vorgestellt und hast ein riesen Feedback bekommen – inwiefern motiviert dich dies weiter zu machen und vielleicht auch mal eine Single, ein Mixtape oder sogar ein Album rauszubringen?
DonDonDodu
Also ich nehme generell Feedback bzw. Kritik ja sehr, sehr ernst. Es ist natürlich immer schöner zu hören, dass man gute Arbeit da geleistet hat, als dass es nur wenigen Leuten gefällt. Wenn ich so viel positives Feedback bekomme, bleib ich da natürlich weiter am Ball. Eine EP ist deswegen auch schon in Planung für diesen Sommer. Freu mich auch schon drauf, aber bin noch immer mitten in der Arbeit damit.
[FLASHBACKMAG]
Anders als der deutscher HipHop boomt Reggae in Deutschland seit nicht geraumer Zeit, wie bist du auf die Idee gekommen, diese Musikrichtug für dich auszuwählen?
DonDonDodu
Also ich persönlich mache ja eher einen Mix aus englischsprachigen Reggae und RnB.
Auf die Idee selber bin ich eigentlich nicht direkt gekommen. Mir hat Reggae einfach damals gefallen als ich bei einem Kumpel damals „Dem Gone” von Gentleman auf seinem PC gehört habe. Bin sofort damals zu dem CD-Händler meines Vertrauens und habe mir die CD sofort gekauft. Läuft bis heute nach wie vor bei mir auf meinem Player. Daraufhin fing ich eben an meine eigenen Lieder zu schreiben und entwickelte eben einen eigenen Style. Es ist einfach mal was anderes.
[FLASHBACKMAG]
In einem anderen Track von dir („I feat. Myseld” Anm. d. R.) sprichst du von dem Thema, das du dich, wie der Titel sagst, selbst featured – Wen würdest du dir denn als Feature wünschen oder wen würdest du gerne mal zur Seite stehen?
DonDonDodu
Also ich bin ein absoluter Fan von Martin Jondo oder Patrice. Ich denke unsere Stimmen würden sich super ergänzen und einfach harmonieren. Da könnte ich mir auf jeden Fall sowas vorstellen mich nicht nur selber zu featuren *lacht*.[nggallery id=10]
[FLASHBACKMAG]
Du selbst benutzt ja schon MySpace als Plattform um deine Musik zu präsentieren, würdest du sagen, dass diese Möglichkeit sich zu zeigen gerade Newcomern hilft? Weil sich gleich ein viel größeres Publikum bietet?
DonDonDodu
Also ich bin ja ein absoluter Fan von MySpace. Ich finde es super wie man sich damit einfach promoten kann und das ganz ohne großartige Computer Kenntnisse, da ich selber keine besitze. Auf jeden Fall eine ideale Plattform für Newcomer. Ich lege das jeden persönlich ans Herz sich eine Seite zu erstellen. Wenn man seine Seite und seine Kontakte pflegt kommt das Publikum dann von ganz alleine. Definitiv ein Muss für Newcomer!
[FLASHBACKMAG]
Peter Fox ist durch Seeed groß geworden und vor allem bekannt, siehst du als Solokünstler die Chance bekannt zu werden? Wie eins Gentleman es geschafft hat? Oder sagst du ohne einen Sponsor hinter sich, hat man gar keine Chance etwas in Musikgeschäft heutzutage zu erreichen?
DonDonDodu
Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass es generell schwer ist und mit der Zeit immer schwerer wird sich im Musikgeschäft zu etablieren. An dem Fakt, dass ich Solo unterwegs bin häng ich mich nicht auf. Man muss einfach nur den Ehrgeiz haben und viele Ideen und dann ist es meistens auch gar nicht mehr all zu weit mit nem Label. Ich sage da immer, dass es ja andere vor mir auch schon geschafft haben.
[FLASHBACKMAG]
Wo wir schon bei Sponsoren oder derart wären. Arbeitest du an deinen Songs alleine? Sprich machst du selbst deine Beats, die Produktion und das Mastering? Oder hast du dafür eine Art von Team?
DonDonDodu
Also ich arbeite mit meinem Producer Team zusammen, welches aus meinen Kumpels Grizzly, von „Grizzly & Shot” und mit Fabsbeats zusammen. Sie basteln mir meine Beats und mastern alles. Für das Schreiben bin natürlich ich zuständig und fürs Singen auch. *lacht*
[FLASHBACKMAG]
Und wo nimmst du auf? Hast du dein eigenes kleines Studio zu Hause oder hast du die Möglichkeit ein Studio bei dir in der Nähe benutzen zu dürfen?
DonDonDodu
Ich nehme generell bei mir in der Nähe in der „KickBox” bei Grizzly auf. Mit einer wunderschönen Booth, einem super Produzenten Team und immer was zu lachen.
Ich finde es sehr wichtig ein gutes Klima beim Aufnehmen zu haben. Ich habe in der Vergangenheit des Öfteren erlebt, dass die Aufnahmen verkorkst waren, wenn man sich nicht mit den Produzenten versteht oder sich unwohl fühlt. Meiner Meinung nach ist es mir wichtiger als ein super Hi-Tech-Equipment im Studio, weil gerade da hört man es des sehr gut auch raus.
[FLASHBACKMAG]
Was man von dir bisher auf deiner MySpace Seite hören kann (www.myspace.com/dondondodu) ist alles sehr Reggaemässig, wirst du dieser Musik treu bleiben oder hast du vor auch noch andere Tracks aufzunehmen, auf der du eher in Richtung Pop gehst oder in Richtung Hip Hop?
DonDonDodu
Nach wie vor bleib ich meinem Style und dem Reggae treu. Als Sänger bin ich ja auch sehr variabel und hab auch schon bei Pop Musik mitgewirkt, wie bei der Originalstimme von „Milli Vanilli” oder bei Hip Hop Tracks von „Cap” oder „Grizzly & Shot”. Bei letzterem sogar auf Deutsch. Ich bin also alles andere als straight auf eine Musikrichtung beschränkt.
Um auf deine Frage zurück zukommen, wird man in Zukunft auf jeden Fall nicht nur Reggae von mir zu hören bekommen.
[FLASHBACKMAG]
Dann bedanken Wir uns für das Interview alles Gute und hoffentlich hört man mehr von dir.
DonDonDodu
Muss sagen mich hat es echt sehr gefreut mit dir! War ein sehr cooles Interview! Danke nochmal.
http://www.myspace.com/dondondodu



