Breakdance Juli 2009 – Die Geschichte des Breakdance
In den späten 60er Jahre kam der erste Tanzstil auf in den drops und spins involviert waren, dies war der Beginn von b-boying. Der Stil wurde „good foot”, nach dem gleichnamigen Song von James Brown genannt. Bei diesem gleicht der Tänzer einer Marionette. Dieses zu Boden „fallen” und zum beat wieder aufstehen wurde zum Standart für die 1. Generation von Bboys und gab ihnen den damaligen Spitznamen „boie-oie-oings”. Als sie anfingen ihre Hände und Arme als Gleichgewichtsstütze des Körpers zu benutzen, hatten sie die Beine für akrobatische Schritte, shuffles und sweeps frei – „footwork” kam dazu. Davon inspiriert kreierte ein Tänzer namens Rubber Band (Anfang der 70er Jahre) in Brooklyn einen neuen Stil: „Brooklyn Uprock” (wird heute nur mehr als „Uprock” bezeichnet). Er vereinigt Stepps und drops am Boden mit Kung Fu ähnlichen Bewegungen.
1979 wurde, die heute noch bestens bekannte, „The Rock Steady Crew” von „Jo-Jo” und „Jimmy Dee” gegründet. Nicht zuletzt durch diese Crew wurde das b-boying dieser Zeit vom „footwork/freeze” Stiel geprägt. Bei diesem Stiel verbinden sich „toprock” (stehender „footwork”), groundrock („footwork” am Boden) und „freezes” (Posen, die normalerweise zum beenden einer Routine benutzt werden), mit nur wenigen bis gar keinen „power moves”. Gegen Ende der 70er Jahre büßte b-boying einen großen Teil seiner Popularität bei den Schwarzen ein. Allerdings wurde das Interesse der Puertorikanern immer größer, man könnte sagen, dass durch sie b-boying neu Inspiriert wurde. Aber auch Filmstars wie Bruce Lee und andere Kung Fu Stars hatten großen Einfluss auf die damalige b-boying Kultur. Zum Beispiel „windmills” kommen Ursprünglich vom Kung Fu, dabei nutzt man die Bewegung um vom Boden hoch zu kommen. Durch mehrmaliges Wiederholen dieser Aufwärtsbewegung wurde „windmills” geboren.
In den 80er Jahren war die Zeit des „breakdance”, wie die Medien b-boying von da an und auch heute noch nennen. 1981 fand vor dem Lincoln Center in New York eine der bedeutensten „battles” zwischen „The Rock Steady Crew” und den „Dynamic Rockers” statt, mehrere Zeitungen, Radio und Fernsehen berichteten darüber. 1982 trat „The Rock Steady Crew” im damaligen Inn Club Ritz auf, dort trafen sie auf die „Zulu Kings” und schlossen sich mit ihnen zusammen. Kurze Zeit später hatten sie die downtown Clubszene in Manhatten wie im Sturm erobert. Diese „breakdance” Euphorie wurde durch den Film „Flashdance” (1983) noch verstärkt. Obwohl die b-boy´s nur eine kurze Szene im Film zu sehn sind, inspirieten sie andere zu neuen „moves”. Es folgten noch andere Filme: „Wild Style”, „Style Wars”, „Beat Street” und „Breakin”.
Bald nach ihren Erfolgen in den Clubs wurde „The Rock Steady Crew” Teil einer neuen
Kultur, bestehend aus b-boy´s, roller skatern, DJ´s, graffiti artists und noch vielen anderen Künstlern, sie waren wie eine große Familie. Gemeinsam tourten sie durch London und Paris, zu ihrem prominenten Publikum zählte auch die Königin von England. Dies war die erste Hip Hop Tour und noch andere folgten.
Hier ein Video zur Entstehung des Breakdance – erstellt durch einen Graffiti Artist:
http://schmuddelrot.de/cgi-bin/smallWLog.pl?order=main&id=686



